Club sevennteen

Die niederländische Ausgabe lief aber wie bisher weiter. Lediglich für Nordamerika (der Titel Seventeen ist dort für eine Pornoserie, wegen Anspielung auf Minderjährigkeit, verboten) wurde eine Lizenz erteilt.

Seit Mitte der 1980er Jahre gibt es Seventeen auch auf Video. Seit 1979 ist Arthur Martin verantwortlicher Mann hinter Video Art Holland.

Die Produktionen achten auf eine frauenfreundliche Sprache, wodurch die Magazine auch bei einer Zielgruppe beliebt waren, die sich von normaler Pornographie abgestoßen fühlt. Ausländische Produzenten einschlägigen Materials produzieren im Gegenteil für Seventeen.

Ein Vertrieb in praktisch alle anderen Länder Europas war legal, da diese Länder alle niedrigere Schutzaltersgrenzen (beispielsweise 14 in Deutschland oder Österreich) hatten.

In den USA und Kanada waren diese Magazine illegal, andererseits waren sie für diesen Markt auch nicht bestimmt.

Kunden, die die Magazine entgegen der Warnung von „Video Art Holland“ importierten, drohte bei Entdeckung durch die Zollbehörden eine Anklage wegen Kinderpornografie. Die Videos erscheinen in den Niederlanden auch bei Scala, in Deutschland als Lizenzprodukt bei Videorama in Essen.

Im Laufe der Zeit wurden die Bilder in den Heften expliziter, und es wurden auch Nachdruckreihen wie Teeners from Holland oder Seventeen Special begründet, die mehrsprachig waren, keine Artikel oder Leserbriefe mehr hatten, reine Hardcoremagazine. Mittlerweile hat Seventeen den Direktvertrieb für die DVDs übernommen.

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